die Projekte des Vereins

Bei Eisvogel und Steinriesen

Eine verwunschene Flusslandschaft erkunden oder auf dem Wald-Wild-Erlebnis-Pfad Spannendes erfahren können Kinder, Jugendliche und Erwachsenen mit dem Stader Naturerlebnis-Verein. Außerdem geht es in den Harsefelder „Garten der Steine“ und zum alten Teichgut Sunde.

Naturerlebnis Auetal

Die Täler des Elbnebenflusses Aue und der in ihn mündenden Bäche im Landkreis Stade zwischen Harsefeld und Horneburg steht seit einigen Jahren unter Naturschutz.
An der Walkmühle

Die Uferlandschaft des Flusses mit ihren Stauden und Röhrichten, Wiesen, Weiden und Auen-Gehölzen soll sich wieder ohne Störungen durch den Menschen entwickeln. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, den Lebensraum von Pirol und Schlangenknöterich und vieler anderer seltener Tier und Pflanzen kennen zu lernen: Der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V. hat fünf Info-Pfade für Spaziergänger eingerichtet und bietet Führungen durch das Gebiet an.

Für Schulklassen gibt es pädagogisch betreute Naturerlebnis-Ausflüge. Als Treffpunkt und Tagungsraum dient die historische Walkmühle von Ohrensen, direkt am Tiefenbach gelegen.

Wald-Wild-Erlebnispfad Deinste

Wie sieht die Fährte eines Wildschweins aus? Wie gut kann ein Reh hören? Und warum hat Kletterkünstler Kleiber einen so merkwürdigen Namen?
Im Deinster Schrankenwald

Das alles und noch viel mehr erfahren Kinder – ob mit der Schulklasse oder mit der Familie – bei einem Besuch auf dem Wald-Wild-Erlebnispfad in Deinste südlich von Stade.

Gemeinsam mit engagierten Jägern des Hegeringes Ohrensen hat der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen hier einen „Lernort Natur“ eingerichtet. Das Modell eines Fuchsbaus zum Hineinkriechen und spannende Experimente gehören zum Wald-Wild-Erlebnispfad, den Familien bei einem Spaziergang in seiner Grundausstattung kennen lernen können. So richtig aufregend wird es, wenn Jägerin oder Jäger die Kinder durch den Schrankenwald führen, der übrigens einer der ältesten Wälder der Region ist. Ausgangspunkt für eine Wanderung ist das Gut Deinster Mühle.

Garten der Steine

Obwohl einige schwer sind wie ein Lastwagen, transportierten die Gletscher der Eiszeit sie aus Skandinavien hunderte von Kilometern weit in die Niederelberegion: Über 170 Findlinge aller Größen, Formen und Farben sind im Harsefelder „Garten der Steine“ zu besichtigen.
Im Garten der Steine

Die Riesensteine aus Granit, Basalt oder Feuerstein ließ der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen gemeinsam mit dem Flecken Harsefeld und dem Lions-Club Harsefeld am Rande des idyllische Auetals am Ehrenberg aufstellen. Die Steine stammen von Feldern, aber auch aus Sandgruben, die etwa für den Bau der Autobahn A 26 ausgehoben wurden. Und jeder Findling erzählt eine spannende Geschichte.

An zwölf Stationen erklären Schautafeln für Spaziergänger ohne spezielles Vorwissen, aber auch für Hobby-Geologen die Entstehung der Steinriesen in einer spannenden Zeitreise. Auch dem „weißen Gold“ der Region, das sich tausende von Metern tief unter die Niederelbe-Region erstreckende Steinsalz, ist eine Informationsstation gewidmet. Der Steingarten ist ganzjährig geöffnet. Der Besuch ist kostenlos.

Übrigens: Der Steingarten ist nicht nur zum Gucken da. Kinder dürfen hier auch „Bergsteigen“ und wie sich geschliffene Steine anfühlen, kann jeder Besucher ausprobieren. Führungen können über den Verein organisiert werden.

Naturlehrpfad Sunde

Das ehemalige Teichgut Sunde bei Oldendorf im Landkreis Stade ist ein abwechslungsreiches Ausflugsziel.
Sunder Hütte

Durch die Teich- und Waldlandschaft führt ein 2,5 Kilometer langer Rundweg, den der Landkreis Stade gemeinsam mit dem Verein zur Förderung von Naturerlebnissen mit einem ökologischen Lehrpfad ausgestattet hat. Für Bildungsveranstaltungen steht eine einfache Holzhütte zur Verfügung.Führungen können über den Verein organisiert werden.